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Marteria und Casper – 1982

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Rostock und Bielefeld. DSC und Hansa. Casper und Marteria sind die zwei Herzbuben des deutschen Hip-Hops. Letzterer füllt spätestens seit seinem letzten Album „Roswell“ ohne Probleme die ganz großen Arenen dieses Landes und Casper ist Lieblingsheadliner auf allen großen Festivals.

Wenn diese zwei Giganten des Deutsch-Raps zusammen eine Platte machen, dann sind die Erwartungen nicht gerade gering. Aber um es mit den Worten der beiden zu sagen: Gratulation und hat sich gelohnt.

„1982“ – Geburtsjahr von Marten Laciny und Benjamin Griffey alias Marteria und Casper – vereint das beste der beiden Soundwelten, schlägt nie über die Strenge und prahlt und jammert genau so viel, dass es noch charmant ist.

Ja, sowohl Casper als auch Marteria hat man schon in vielen Songs darüber philosophieren hören, dass sie von ganz unten kommen und die Legende vom Blitzlicht nur ein Traum war. Natürlich geht es darum auch in vielen Songs auf „1982“.

„2018 (Gratulation)“ bedankt sich mit lässigen Samples bei der Gang, der Familie, den Hatern und droppt nostalgische Erinnerungen an Klapphandies und Festivalzeltplätze.

„Champion Sound“ macht im völligen Kontrastprogramm einen auf Jay-Z und dicke Hose und feiert sich mit üppigen Blaserarrangements und massig Referenzen an traditionsreiche Sportgrößen.

Wo andere Genrekollegen Automarken oder Designer droppen, braggen Cas und Marteria mit Wayne Gretzy und Walter Frosch. Und Prollerei mit Niveau darf ruhig genau so zelebriert werden.

„Adrenalin“ macht dann richtig Stress und pendelt irgendwo Richtung Drum’n’Bass. Nach der Überdosis Testosteron kommt „Chardonnay & Purple Haze“ leicht verkifft gerade recht um die Ecke, um den aufgewühlten Blutdruck wieder runterzufahren.

Nur „Denk an dich“ ist spätestens mit Kat Frankies Refrain eine Spur zu viel der Gefühlsduselei. Das würde doch dann eher MoTrip und seiner Lary stehen. Aber diesen einen Fehltritt kann man guten Gewissens verzeihen.

Denn sonst ist „1982“ die perfekte Mischung aus Nostalgie, ballernden Beats da, wo sie hingehören, Dankbarkeit der netten Jungs von nebenan, cleveren Referenzen aus der Popkultur und tightem Sprechgesang.

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