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Satellite Stories – Cut Out The Lights

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Satellite Stories kommen aus Finnland. Sunrise Avenue 2.0 also? Nicht ganz. Auch wenn die Skandinavier mit ihrem neuen Album „Cut Out The Lights“ etwas Ähnliches im Blick haben, wie das Quartett um den Schwiegersohn der Nation, Samu Haber, klingen sie doch ganz anders.

Das Ziel? Noch einmal die Charts erklimmen, bevor nach 10 Jahren Schluss ist mit der Band.

Pop-Rock wäre fast ein Understatement für das, was auf „Cut Out The Lights“ passiert. „Coupons“ lässt lyrisch zwar durchaus Defizite erkennen, klingt aber sonst so, als hätte jemand The Wombats nochmal von etwaigen Unreinheiten befreit. Schnell und makellos also. Woran erinnert das?

Man möchte kaum den Vergleich zu Two Door Cinema Club und Phoenix bemühen, der immer so naheliegend erscheint, wenn Indie-Rock mal etwas polierter und schneller klingt, als der Durchschnitt.

Spätestens bei „Wild Wind“ kann man es dann aber nicht mehr zurückhalten. Das ist Two Door Cinema Club 2.0. Regelmäßige Ausflüge Esa Mankinens in die Kopfstimme machen das nur noch deutlicher.

„Mercury“ und der Titeltrack „Cut Out The Lights“ lassen noch einmal dem Bass etwas Platz in einem Song, der sich weniger dauerorgasmisch aufbaut, als ein großer Teil des Albums. Ähnlich wie „No Adagio“ macht der Track dann Hoffnung darauf, dass die Band auch anders und mit innovativeren Strukturen arbeiten kann.

Hoffnung, die im letzten Song endgültig zerschlagen wird und, angesichts der baldigen Trennung der Band, sowieso vergebens ist. „Alone In Eldorado“ klingt wie „1901“ von Phoenix mit anderem Text und etwas weniger Identität.

Satellite Stories haben ihren Ton im Stil anderer gefunden. Aber ist das so dramatisch? „Cut Out The Lights“ ist ein durchweg überdurchschnittlich produziertes und umgesetztes Album, das sich der Diskographie der Band durchaus als krönender Abschluss anfügen kann.

Satellite Stories setzen einen Sound souverän um. Dass man ihn von anderen Bands schon kennt, ist dann halt so und ein Vorwurf, der, ob der Menge an Indie-Rock-Bands, mittlerweile kaum noch als Vorwurf lesbar ist – vielleicht ja sogar als Qualitätsmerkmal.

Tschüss! Oder wie man in Finnland sagt: „Hei! Hei!“.

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