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Matthew And The Atlas – Morning Dancer

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Matthew And The Atlas sind wie ein Chamäleon. Sie achten auf das, was in ihrer Umgebung so passiert und passen sich an.

Während des globalen Folk-Revivals rund um Mumford And Sons verweben auch Matthew And The Atlas herzhaft Banjo, Akkordeon und Co. In ihren Sound. Auf dem letzten Album „Temple“ blieb von den folkigen Wurzeln kaum mehr als der Habitus erhalten.

So richtig einen Schimmer, was einen auf „Morning Dancer“ erwartet, hat man demnach nicht. So viel sei verraten – trotz des Namens ist es keine Platte für den Club. Tanzen würde man zu „Morning Dancer“ maximal morgens, also zu Tagesbeginn.

Zum Opener „Pyres“ kann man sich zu Eighties-Synthies rhythmisch in die Klamotten werfen und in der Küche im Takt mit den Bläser-Tupfern den Kaffee süßen.

Sowieso nehmen die Bläser eine wichtigere Rolle ein, als auf den Vorgängern. Obwohl „Waging A War“ eher eine poppige Alternative-Nummer ist und man die Bläser schon als Ausnahme abstempeln wollte, schlägt „Plaything“ wieder in eine ähnliche Kerbe und löst die Akustik-Gitarre in der zweiten Strophe durch diverse Bläser ab, die sich in der Bridge ein leises Battle mit dem Gitarren-Solo liefern.

„White Bird“ und „Calling Long Distance“ sind zwei der wenigen Nummern, die noch an die einstigen Folk-Wurzeln erinnern. In Letzterem singt Matthew Hegarty zu feinstem Fingerpicking auf der Akustik-Gitarre angenehm unaufgeregt und ohne große Schnörkel in seiner Schokoladen-Lage. Da möchte  man seine Frage „Can you meet me for coffee?“ doch nur zu gerne mit „Ja“ beantworten.

Herzstück von “Morning Dancer” ist ohne Frage „Tower Above The Song“, mit dem Matthew And The Atlas ihrem Ruf als britischem Pendant zu Bon Iver alle Ehre machen. Mit dem filigranen Klavier-Intro und dessen leicht ungewohnten Harmonien sieht man gar Thom Yorke vor seinem geistigen Auge am Klavier sitzen.

Stetig entfaltet der Song sich mehr und mehr, bis sich schließlich ein ganzes Arsenal an Backings zu einem wunderschönen Sound-Teppich überlagert und immer wieder den perfekten Kontrast zu Hegartys Solo-Stimme liefert.

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