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The Black Keys – Let’s Rock

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„Wenn wir zusammen sind, sind wir The Black Keys. Dort liegt die wahre Magie, und das, seit wir 16 Jahre alt sind“, so Sänger und Gitarrist Dan Auerbach über seine Zwei-Mann-Hitmaschine, die in jüngster Vergangenheit ins Stottern geriet.

Das bis dato letzte Album „Turn Blue“ von 2014 konnte seinem Vorgänger „El Camino“ nicht das Wasser reichen. Dan Auerbach machte danach erstmal zwei Platten mit seiner Zweitband The Arcs und veröffentlichte ein zweites Soloalbum.

Schlagzeuger Patrick Carney war jüngst mit John Petkovic in ein Indie-Seitenprojekt namens Sad Planets involviert. Genügend Abstand also, für neue „Magie“. Oder sagen wir lieber: Rockiger Klassizismus mit Klischee, klarer Kontur und dem Nashville-Stempel.

Live aufgenommen, rumpelt sich schon der Opener „Shine A Little Light“ nach gemächlicher Strophe so überzeugend in den Chorus, dass die Fußsohlen swingen. „We are decomposed“, singt Auerbach.

Tatsächlich sind sie noch ganz, nur so knochentrocken abgenagt, dass ein Skelett die einzige Ideal-Figur definiert. Instinktiv-Frage: Was machen eigentlich die Vorzeigeskelette Two Gallants aktuell?

„Let’s Rock“. Der plumpe Titel kann sauer aufstoßen, wird dem Kern der Platte aber gerecht. Und der Heartland-Schmelz in „Walk Across The Water“ mit Backingvocals von Leisa Hans und Ashley Wilcoxson zieht so schön an den Nostalgie-Nerven.

Sie wollten einen einfachen Ansatz und das Fett wegtrimmen, eine Hommage an die elektrische Gitarre. In „Eagle Bird“ gniedelt sich Auerbach entsprechend durch das erste von zig Gitarrensolos.

Doch so rund und kurzweilig das neunte Album der Band auch ausfällt, ein zweites „Lonely Boy“ findet sich nicht. Die Frage ist nur ohnehin, ob man eins haben möchte.

Denn der siebte Sinn Dan Auerbachs, der Melodien ersinnt, die sich wie fett-steife Pomade ins Haar kämmen und dann für Tage nicht mehr rausgehen, kann auf Dauer auch unhygienisch werden. Er lässt sich im Zweifel mit der neuen Scheibe der Raconteurs abwaschen.

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