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Tiny Changes – A Celebration Of Frightened Rabbit’s The Midnight Organ Fight

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Es ist gute 11 Jahre her, dass mit „The Midnight Organ Fight“ das zweite Studio-Album der Schotten Frightened Rabbit erschien.

Es ist erst ein gutes Jahr her, dass eine weitere traurige Meldung die Rock-Szene erschütterte. Nach Chris Cornell und Chester Bennington wird auch bei Frightened-Rabbit-Frontmann Scott Hutchison die anfängliche Vermisstenmeldung schnell zu trauriger Gewissheit eines weiteren Suizids.

Es ist traurig, dass Hutchison selbst die fertige Version seiner Idee nicht mehr zu Ohren kommt. Aber es ist gleichsam tröstlich, dass mit „Tiny Changes“ eine wundervolle Hommage an seine Songs entstanden ist.

Seinen Namen teilt das Cover-Album sich mit der wohltätigen Organisation, die Hutchinsons Familie und Band ins Leben gerufen haben, um Kindern und Erwachsenen mit seelischen Problemen zu helfen. Da liegt es nahe, dass ein Teil des Erlöses an ebenjene Einrichtung geht.

Die Liste der teilnehmen Künstler liest sich wie ein Who-Is-Who der aktuellen Indie-Szene: Biffy Clyro, Julien Baker, Death Cab For Cuties Benjamin Gibbard, The Nationals Aaron Dessner, Wintersleep oder Manchester Orchestra.

Sie alle haben sich jeweils eines Songs von „The Midnight Organ Fight“ angenommen und dabei alles andere als tiny changes vorgenommen.

Bestes Beispiel dafür sind die beiden Versionen von „The Modern Leper“. Biffy Clyro machen sich den Song mit opulenten Streichern im Kontrast zu dem so typisch krachigen Sound der Schotten so sehr zu eigen, dass sie Unwissende sofort glauben machen könnten, der Song stamme aus ihrer Feder.

Gleiches macht Julien Baker. Zarte Klavierklänge, unauffällige Akustik-Gitarre und ihre alles durchdringende Stimme machen die gleiche Nummer zu einer lupenreinen Ballade.

Auch „Twist“ und „My Backwards Walk“ erhalten gleich zwei Cover-Versionen. Manchester Orchestras Andy Hull verleiht den Textzeilen zu Klangteppichen mit seiner tiefen und beruhigenden Stimme dabei besonderen Nachdruck, während Harkin & Sarah Silverman sich möglichst nah am Original orientieren.

Diese unterschiedlichen Interpretationen zollen nicht nur dem Ideenreichtum ihrer Interpreten Tribut, sondern ebenso der Vielfältigkeit von Hutchinsons Songs. Umso schöner, dass man diese mit „Tiny Changes“ auf ein Neues entdecken darf.

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