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Mini Mansions – Live im Strom, München

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Viele Leute sagen, dass, wenn man erstmal 30 Jahre alt geworden ist, man nicht mehr über die unbedeutenden kleinen Dinge im Leben schimpft, sondern anfängt, das wirklich Wichtige zu erkennen.

Seit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums “The Great Pretenders” vor mehr als vier Jahren haben Mini Mansions diese Schwelle in das klügere und unbekümmerte Jahrzehnt überschritten. Mit ihrer neuen Platte “Guy Walks Into a Bar…” stehen sie nicht nur seit Wochen im Fokus des Musikbusiness, sondern auch auf den großen Bühnen Europas.

Zusammen mit Muse, Weezer, The Amazons, und SWMRS ging es durch Spanien, Frankreich, Italien und Portugal, um die neue Platte zu promoten. Doch es gibt nichts Besseres, als eigene Shows zu spielen.

Wie viele gelungene Nebenprojekte, so sind auch die Mini Mansions das Resultat einer Zwangspause. Nach der ausgiebigen Queens Of The Stone Age-Welttournee zum Album „Era Vulgaris“ (2007) erbat sich Frontmann Josh Homme eine Auszeit.

Diese nutzte QOTSA-Bassist Michael Shuman, um mit zwei guten Freunden die Mini Mansions ins Leben zu rufen. Auf die erste EP 2009 folgte 2011 das selbstbetitelte, noch sehr experimentelle Debütalbum.

Gestern war das LA-Trio bestehend aus Michael Shuman, Zach Dawes und Tyler Parkford inklusive ihrem Tourschlagzeuger Jon Theodore im Münchner Strom zu Gast und lieferten eine magische Show ab. Als Mini Mansions mit “Freakout!” von “The Great Pretenders”, ihr Set eröffneten, brüllte die Menge im fast ausverkauften Strom voller Freude jeden einzelnen Musiker auf die Bühne.

Und es begann, heiß zu werden. Schon nach den ersten Takten des dröhnendes Basses von Zach Dawes und den 80er-Synthie-Klängen von Keyboarder Tyler Parkford brodelte es gewaltig im Raum. Es ist erstaunlich, wie positiv die Musik von Mini Mansions auf die Gemüter der Menschen wirkt.

Weiter ging es im Set mit “Death Is A Girl” und “Creeps”, doch irgendwie fehlte da etwas. Richtig – Songs vom neuen Album “Guy Walks Into a Bar…”. Der Start in den Abend war somit klar: erst das Publikum mit älteren Liedern in Stimmung bringen, und danach die neuen Lieder mit voller Energie rausballern.

Mit “GummyBear” und “I’m in Love” folgten sogleich die erfolgreichsten Single-Auskopplungen der aktuellen Platte. Gerade “I’m in Love” mit seinem schnellen Tempo und den verzerrten Solos wurde es schlagartig nass und schwül im Strom.

Viele der Gäste drängten schlagartig in Richtung Bühne, und Schlagzeuger Jon Theodore erreichte so eine Energie, dass er kurzerhand seinen Drumstick zerschlug und mit dem zerbrochenen Stück bis zum Ende des Songs weiter spielte.

Auch vom Debütalbum gab es gestern einen Song zu hören. Mit “Monk” erklang die allererste Mini Mansions-Single und spätestens bei diesem Lied wippte auch der letzte Fuß im Publikum mit.

Der Abend ging so langsam mit “Hey Lover” und “Bad Things (That Make You Feel Good)” gen Ende, doch so richtig wollten die US-Amerikaner nicht von der Bühne. Auch der Strom wollte Mini Mansions noch nicht so einfach ziehen lassen und so gab es „Honey, I’m Home“ und “Mirror Mountain” als energiegeladene Zugaben für den Heimweg.

Dröhnende Synthesizer und Gitarreneffekte. Zu Hause wieder angekommen, rasselte und brummte es immer noch Gehörgang.

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