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Boy And Bear – Suck On Light

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Eine lang unentdeckte Krankheit, traurige Menschen und sonnige Riffs, so könnte man das neue Werk  von Boy And Bear kurz zusammenfassen. „Suck On Light“ ist der vierte Longplayer von David Hosking, Killian Gavin, Timothy Hart, Jonathan Hart und David Symes.

Sonnendurchtränkter Folk-Rock sind Nummern wie der Opener „Work Of Art“ oder der Titelsong „Suck On Light“.

Die Streicher bei „Long, Long Way“ oder beim letzten Song „Vesuvius“ erinnern an Lana Del Rey, was auch nicht weiter verwunderlich ist, da das neue „Boy And Bear“-Album in Zusammenarbeit mit Collin Dupuis entstand.

Dupuis arbeitete u.a. mit an Lanas Opus „Ultraviolence“ oder an „Turn Blue“ von den The Black Keys. Ganz stilecht wurde „Suck on Light“ in Nashville aufgenommen.

„Bad People“ klingt durch die verzerrten Gitarrenriffs und blurry Keyboards wie eine 80er-Nummer. In dem Song geht es darum, dass „bad people“ auch oftmals „sad people“ sind. Schmerzen und Verletzungen werden manchmal einfach ungefiltert weitergegeben.

Hinter Sänger David Hosking liegen anstrengende Jahre: Er litt seit längerem unter zahlreichen diffusen Symptomen. Nach kräftezerrenden Touren und Aufnahmen, trotz schlechter körperlicher Verfassung, sowie vielen ergebnislosen Arztbesuchen, wurde endlich der Grund für all die Symptome gefunden: Seine Darmflora war komplett hinüber und musste komplett neu aufgebaut werden.

Aber: Dave ist auf einem sehr guten Weg. Optimistisch klingt auch der Song „Hold Your Nerve“. Zumindest die Musik klingt hoffnungsvoll. Textlich geht es um eine missglückte Beziehung, aus der der Sänger aber rückblickend Kraft schöpft. Das Lied endet mit den Worten: „Baby, all that
sweet connection, sometimes takes it’s time“.

Insgesamt steht die lässige und beschwingte Folkmusik auf „Suck On Light“ teilweise in Kontrast zu den ernsten und reflektierten Texten. Was man beim Hören der Platte mitnehmen kann:

Nach langen, beschwerlichen Tagen kommen auch wieder gute, leichte Momente. Kurz: „Hold Your Nerve“, behalte die Nerven.

Wer Boy And Bear live erleben möchte, hat im kommenden Februar die Chance dazu. Die Musik der Australier könnte gut gegen den deutschen, tristen Winter helfen.

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