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Bonnie ‚Prince‘ Billy – I Made A Place

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Gefühlt vergeht kein Jahr, in dem Bonnie ‚Prince Billy nicht unter einem seiner zahlreichen Pseudonyme ein Album veröffentlicht. In den letzten Jahren hat sich der Singer/Songwriter verstärkt seinen Idolen gewidmet und ganze Alben voller Cover seiner Idole veröffentlicht.

Mit „I Made A Place“ gibt es nach acht Jahren wieder eigenes Material von Bonnie ‚Prince‘ Billy zu hören, das optimistischer klingt, als der derzeitige Zustand der Welt es verdient hätte.

Denn Bonnie ‚Prince‘ Billy ist der Meinung: „This is far from over“. Aber hinter dem zarten Fingerpicking versteckt sich eine tiefergehende Botschaft und das wahrscheinlich tröstlichste Lied, das jemals über die Apokalypse geschrieben wurde.

Mit samtiger Stimme zeichnet der Singer/Songwriter ein lyrisches Porträt, bei dem neue, wilde Kreaturen geboren werden und seine kleine Tochter über die Weltmeere schippert, dabei Piratenlieder singt und sich auf die Sterne als Kompass verlässt.

Dass er noch einige Sekunden vorher mit „Shorelines gone and maps destroyed / Livelihoods dissolved and void“ ganz andere Zerstörungsbilder aufbeschwört, gerät bei dieser schönen Vorstellung prompt in Vergessenheit.

Der Instrumentierung von „This Is Far From Over“ zu urteilen, scheinen die Gitarre und die Flöte die einzigen Instrumente zu sein, die das Ende der Welt überleben. Und für wen das klingt wie der musikalische Alptraum, dem sei es ans Herz gelegt, dieses Kleinod anzuhören, denn Flöten müssen nicht immer nerven.

Generell sind es auf „I Made A Place“ eher die reduzierten Nummern, die sich im Gehörgang festsetzen. Auch wenn man über den textlichen Inhalt von „Look Backward On Your Future, Look Forward To Your Past“ ein bisschen sinnieren muss, kommt man nicht umhin, beim zweiten Refrain mitzusingen oder mindestens leise zu pfeifen.

„Squid Eye“ klingt im Gegensatz dazu wie eine gelungene Portion Durcheinander und lässt nicht nur durch den Titel ein buntes Unterwassertreiben vor dem geistigen Auge entstehen. Dass im Hintergrund leise die Bedrohlichkeiten von steigenden Meeresspiegeln mitschwingt, könnte man fast vergessen.

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