Vagabon (feat. Courtney Barnett) – Reason To Believe – Neuer Song

Knapp vier Jahre ist es her, dass Laetitia Tamko alias Vagabon mit „Infinite Worlds“ (2017) ihr Debütalbum auf Father/Daughter Records veröffentlichte.

Es folgte via Nonesuch ein selbstbetiteltes Zweitwerk, das ursprünglich als „All The Women In Me“ betitelt war. Tamko benannte die Platte noch vor Release allerdings in „Vagabon“ (2019) um, änderte einige Songnamen und schrieb sogar die Texte zweier Tracks aus Respekt vor der englischen Schriftstellerin Nayyirah Waheed um.

Laut MusikBlog Review entfernt sich das zweite Studioalbum der ursprünglich kamerunischen Singer/Songwriterin „weit vom Sound einer gitarreliebenden, jungen Erwachsenen, [denn] statt geradlinigen Indie-Hymnen und Rock-Anbandelungen steht hier die Stimmung der Songs im Vordergrund“.

Nachdem sie vor kurzem für den Thriller „Antebellum“ (2020) eine neue Version ihrer Single „Home Soon“ mit einem vollen Orchester aufgenommen hat, meldet sich Vagabon nun mit einem neuen Song zurück:

„Reason To Believe“ nennt sich der Kollabo-Track mit Courtney Barnett und ist ein Cover des Klassikers vom US-amerikanischen Blues-Rock-Musiker Tim Hardin aus dem Jahr 1965.

Inspiriert wurde Vagabons Neuinterpretation allerdings von Karen Daltons Version. Die Folksängerin aus Oklahoma war vor allem für ihre Zusammenarbeit mit Fred Neil oder Bob Dylan bekannt und zählte zu eine der ersten Künstler*innen, die das Original von Hardin coverten.

In einem Statement verriet Tamko, dass sie vergangenes Jahr das Cover von Dalton entdeckt habe und seitdem „davon besessen“ sei. Die Entscheidung, die Neuinterpretation gemeinsam mit Barnett aufzunehmen, traf die Sängerin aus New York City laut eigener Aussage nach einem gemeinsamen Auftritt am Valentinstag vergangenen Jahres.

Über die Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen sagt Courtney Folgendes: „I’m a huge fan of Vagabon and Karen Dalton so this was a dream. They both have a voice that absolutely knocks the wind out of me […] I really admire Laetitia and am constantly inspired by her songwriting, production, and our sporadic FaceTime chats.“

Courtney Barnett spielte zuletzt ihr erstes Live-Konzert in Melbourne seit den Fundraising-Shows für die Bekämpfung von Buschbränden im Januar 2020.

Außerdem kündigte die australische Singer/Songwriterin vor kurzem noch einen neuen Dokumentarfilm an, der auf den Titel „Anonymous Club“ hört und nach dem gleichnamigen Track auf Barnetts Album „How To Carve A Carrot Into A Rose“ (2013) benannt ist.

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