Porridge Radio – You Are A Runner And I Am My Father’s Son – Neuer Coversong

Porridge Radio haben heute ein Cover des Songs „You Are a Runner and I Am My Father’s Son“ von Wolf Parade veröffentlicht.

Der Song ist der zweite Teil der Single, die die Band aus Brighton für den Abonnement-Service “Singles Club” des legendären Plattenlabels Sub Pop aufnahm.

Zuvor hatten die Briten für die Cover-Single bereits den Indie-Pop-Klassiker der 2000er “New Slang” von The Shins gecovert, die genau wie Wolf Parade in der Vergangenheit ihre Alben über das Label herausgebracht hatten.

Aus dem verschrobenen, noisigen Indie-Rock von “You Are a Runner and I Am My Father’s Son” vom 2005er Debütalbum “Apologies To The Queen Mary” interpretieren Porridge Radio eine düstere Akustik-Nummer, die den Schmutz und Krach des Originals in dezente Theatralik und Tim-Burton-eske Gänsehautgefühle packt.

Dominiert von einer simpel gespielten Gitarre und der zitternden, anklagenden Stimme von Frontfrau Dana Margolin durchbrechen gelegentlich orchestrale Elemente wie Pauken, Geigen und ein Klavier die gefährlich lauernde Melodie des Songs.

Damit kehrt die Band zu ihren Ursprüngen als Solo-Projekt von Margolin zurück, das vor der Ausweitung auf eine mehrköpfige Post-Punk-Band auf unorthodoxen, reduzierten Bedroom-Pop mit unverwechselbarer LoFi-Ästhetik spezialisiert war.

Die Frontfrau schildert, wie es zu der Zusammenarbeit mit dem Label kam: “Sub Pop liebe ich schon seit vielen Jahren. Und als sie uns fragten, ob wir diesen Sommer mit ihnen Musik veröffentlichen wollen, habe ich ihren Gesamtkatalog durchforstet. Am Ende habe ich zwei Songs ausgewählt, die einen großen Einfluss auf mich hatten, als ich noch ein Teenager war.”

2021 ist das Jahr der Coversongs für Porridge Radio: Unter anderem brachte das Quartett bereits im April eine neue Version von Scout NiblettsWet Road” heraus. Der Song war Teil eines Benefiz-Samplers, den die Plattenfirma Secretly Canadian anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens veröffentlichte.

Ihr aktuelles Album “Every Bad” brachte die Band im März 2020 heraus. Laut MusikBlog-Review ist die Platte ein nicht unbedingt fröhlicher, dafür aber intensiver Trip: “Musikalisch abwechslungsreich, emotional dicht. Düster melodisch, schleppend, klar und aufgeräumt. Explosionsartig laut entladend, dichte Teppiche mit Noise.”

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