MusikBlog präsentiert Parquet Courts 2022

Wer da?

Parquet Courts, eine US-amerikanische Indie-Rock Band aus Brooklyn, New York.

Und was machen die so für ‘nen Sound?

“Doch sie werden viel melodischer, würden „Popper“ wohl 2018 nicht mehr gleich als Schimpfwort verstehen. Vielmehr gehen Punk und Pop hier Hand in Hand, wenngleich Pop in Anführungszeichen geschrieben wird. In Zeiten wie diesen muss man hat Bündnisse eingehen.” (MusikBlog, Mai 2018)

Auf welchem aktuellen Tonträger kann man sich das anhören?

Auf ihrem neuen Album “Sympathy For Life”, das am 22. Oktober via Rough Trade Records erscheint. Es folgt auf “Wide Awake” von 2018. Das Album entstand hauptsächlich durch improvisierte Jam-Sessions, die wiederum von der New Yorker-Club-Szene, Primal Scream wie Pink Floyd inspiriert wurden. Finalisiert wurde es mit den beiden Produzenten-Schwergewichten Rodaidh MacDonald (The xx, Hot Chip, David Byrne) und John Parish (PJ Harvey, Aldous Harding, Dry Cleaning).

Gibt’s noch weitere Infos?

Im März letzten Jahres haben Parquet Courts in den Real World Studios in der Nähe von Bath in England den Titeltrack zu “Sympathy For Life” aufgenommen. “Während wir dort waren, waren die Zeitungen voll von Covid-Geschichten, aber wir waren zu beschäftigt, um sie zu lesen”, erinnert sich Sänger und Gitarrist Andrew Savage. “Wir hielten die Schlagzeilen für unnötig alarmistisch, bis wir am Flughafen ankamen, um nach Hause zu fliegen, und die Leute Masken trugen. Wir reisten zwei Tage vor der Abriegelung ab.”

Zu diesem Zeitpunkt war das Album bereits fast fertig und alle Texte waren geschrieben. Unheimlicherweise beginnt und endet Sympathy For Life mit Songs, die sich auf Masken beziehen. Der Schlussong “Pulcinella” wurde von einem Souvenir der gleichnamigen maskierten Commedia dell’Arte-Figur inspiriert. Erst im Nachhinein fiel der Band ein, dass die Commedia dell’Arte während der Zeit der Pest sehr beliebt war.

Abschließendes Video?

Die neue Single “Black Widow Spider” vom kommenden Album. Andrew Savage erinnert sich an die Entstehung des Songs: “I told Rodaidh McDonald that I wanted to find a sound that was equal parts Can, Canned Heat and This Heat. He was really into that and probably took some glee in having such a bizarre challenge”.

Über das Video sagt Regisseur Shayne Ehman, der auch die Animation übernahm: “We were inspired by the claymation master Art Clokey…I wanted the video to feel like it was shot in the 1950’s and so I used very old lenses.  One was a brass projection lens from the 1860’s and another was radioactive.”

MusikBlog präsentiert Parquet Courts:

24.05.2022 Köln – Stollwerck
25.05.2022 Berlin – Heimathafen
27.05.2022 Hamburg – Uebel & Gefährlich

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