Elbow – The Seldom Seen Kid – Neues Video

Elbow haben ihre neue Single “The Seldom Seen Kid” samt Musikvideo herausgebracht. Der Track ist die erste Auskopplung aus dem Album “Flying Dream 1”, das die Band aus Manchester am 19. November via Polydor herausbringt.

Zuletzt hatte das Quartett um Guy Garvey 2020 das Livealbum “Live at the Ritz – An Acoustic Performance” herausgebracht. Ein Jahr zuvor erschien ihre aktuelle Studioplatte “Giants Of All Sizes“.

Darauf lassen Elbow laut MusikBlog-Review ihren hoffnungsvollen Wohlfühl-Indie-Pop außen vor und behandeln düstere Themen wie den Brexit und die Klimakrise: “All das thematisieren Elbow auf ‘Giant Of All Sizes’, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben oder ihre Aussagen unnötig zu verschleiern. Den Spagat muss man auch erst mal schaffen.”

Ihr neuer Song teilt sich den Titel mit ihrem 2008er Album “The Seldom Seen Kid” – kein Zufall, denn wie schon bei der vierten Platte der Briten geht es im neuen Track um den befreundeten Musiker Bryan Glancy, der ebenfalls aus Manchester stammte und 2006 überraschend starb.

Garvey erklärt die Freundschaft, die ihn mit dem verstorbenen Musiker verband: “Mir wurde klar: Wenn Bryan jemals meine Frau getroffen hätte, wäre das ein echtes Erlebnis gewesen, eine gemeinsame Charmeoffensive großen Ausmaßes, da beide stolz und brillant und ein bisschen frech sind. Zu diesem Zeitpunkt gab es für mich nichts Besseres, als meinem besten Freund beim Tanzen mit der Frau zuzusehen, die ich liebe.”

So bittersüß seine Vorstellungen um Glancy sind, so zart und liebevoll klingt auch der neue Song über ihn: Ein sanftes Schlagzeug gibt den Takt an, ein Holzbläser-Ensemble legt das harmonische Fundament.

Langsam setzt der Rest der Band ein: Liebliche Piano-Melodien und zurückhaltende Gitarren vervollständigen das warme Bild von “The Seldom Seen Kid”. Garveys Stimme legt sich dabei über den verträumten Song wie eine gemütliche Decke.

Die schlichte Schönheit des Songs trägt auch das Video weiter: Es zeigt die Band und weitere Musiker*innen andächtig bei den Aufnahmen in einem leeren Opernhaus.

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