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Howling Bells – Heartstrings

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Unter dem Namen Wakiki begann die australische Indie-Rock-Band, als sie 2005 nach London umsiedelten, wurden sie die Howling Bells. Im Vordergrund stehen die Geschwister Juanita Stein (Gesang, Gitarre) und Joel Stein (Gitarre), die von Drummer Glenn Moule und Bassist Brendan Picchio unterstützt werden. Schließlich war es Simon Raymonde (Cocteau Twins), der sie in London entdeckte und für das Label Bella Union unter Vertrag nahm. Ihr Debütalbum von 2006 verkaufte über 25.000 Einheiten, umso erstaunlicher, dass der Nachfolger „Radio Wars“ erst 2009 erschien. „The Loudest Engine“ ließ nicht so lange auf sich warten und wurde 2011 veröffentlicht. Als Live-Act spielten sie bereits vor The Futureheads, The Killers, Snow Patrol, Placebo, Mercury Rev und sogar als Support für Coldplay auf deren Europa Tour 2009.

Mit „Heartstrings“ legen die Howling Bells nun ihr viertes Album vor und starten ihre Reise in „Paris“, einem Titel, der richtungsweisend den Stil ihres neuen Longplayers vorgibt. Dunkler Indie-Rock, der nicht nur einmal das Shoegazer Genre streift. Dabei sind gleichermaßen Dream-Pop-Elemente herauszuhören. In der Summe ergibt dies eine homogene Platte, deren Flair und Atmosphäre zwischen mysteriös, dunkel und „melodieselig“ oszilliert. Juanita Steins Stimme mäandert zwischen den hallenden Klangbildern und vibrierenden Stromgitarren, phrasiert dabei zwischen lasziv und gelangweilt.

Bass und Schlagzeug bauen ein rhythmisches Fundament, das sich mal aufbrausend, mal down-to-earth gibt. Die Melodien biedern sich nicht an, verstecken sich hin und wieder gar hinter dem Wall of Sound oder schmeicheln, insbesondere mit Juanita Steins Stimme. Hierfür gibt „Tornado“ ein gutes Beispiel ab, das mit Western-Gitarren einen weiten Horizont ausmalt. QuentinTarantino und David Lynch sollten die Ohren spitzen. Für Abwechslung sorgt die Piano-Ballade „Paper Heart“, bei der die weibliche Stimme schön in den Mittelpunkt gerückt wird.

Das popmusikalische Rad erfinden die Howling Bells nicht neu, vielmehr sind sie eine Indie-Band, die es versteht mit stimmigen Songs zu überzeugen. Wer etwas für Best Coast, The Duke Spirit oder Slowdive übrig hat, der kann hier bedenkenlos zugreifen.

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