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Mac DeMarco – Another One – Lust auf Kaffee und Kuchen

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Mac DeMarco ist ein witziger Kerl. Für den gebürtigen Kanadier mit der markanten Zahnlücke dient die Musik nicht selten als Ventil für komödiantische Tupfer der besonderen Art. Auch auf seinem neuen Album beweist der Songwriter wieder sein Gespür für Schmunzelmomente.

So performt er beispielsweise im Video zum Titeltrack seines neuen Mini-Albums „Another One“ mit Michael Jackson-Maske – skurrile Dance-Moves inklusive. Musikalisch hingegen erinnert nur wenig an King Of Pop. DeMarco unterlegt die B-MTV-Movie-Präsentation mit gewohnt narkotisierenden 80s-Pop-meets-Singer/Songwriter-Schwingungen. Die Lacher hat er jedenfalls wieder auf seiner Seite.

Michael Jackson-goes-Casio ist nämlich nicht der einzige Brüller. Es gibt noch mehr zum Grinsen. So gibt der Alleinunterhalter im abschließenden „My House By The Water“ doch tatsächlich seine Privatadresse preis. Wer Lust hat, darf zum Kaffee vorbeischauen. Applaus, Applaus! Gibt’s auch Cookies dazu?

Mac DeMarco macht sich einen Spaß aus dem Business. Und seine Fans lieben ihn dafür. Mit seinem dritten Studioalbum „Salad Days“ kratzte er bereits an den Top 30 der Billboard-Charts. Respekt. „Another One“ dürfte ähnlich steil gehen. Denn neben gewohnt humoristischen Einlagen, überzeugt DeMarco abermals als Sound-Querulant innerhalb einer Branche, die sich nur allzu oft etwas zu ernst nimmt.

Ein paar Beatles-Erinnerungen („No Other Heart“), einige durchaus beeindruckende British-Pop-Verweise („I’ve Been Waiting For Her“, „Without Me“), sowie das eine oder andere Ausreizen altbekannter Wobbling-Trademarks („The Way You’d Love Her“) machen DeMarcos Miniatur-Rundkurs durch die angelsächsische Pop-Kultur der vergangenen drei Jahrzehnte zu einem kurzweiligen Komplett-Vergnügen für Freunde organischer Jizz-Jazz-Sounds.

So, und jetzt google ich mal die Anschrift des werten Herrn DeMarco, auch wenn ich keinen Kaffee mag. Aber vielleicht hat der Kerl ja auch noch ’nen leckeren Eistee im Angebot.

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