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Sylvan Esso (Credit Poppy Marriott/Dork)

Sylvan Esso – Live im Astra, Berlin

Amelia Meath und Nick Sanborn, von Sylvan Esso, sind schon zwei echte Wonneproppen. Mit Glückshormonen beballern sie ihr Publikum mit ihrem Elektro-Pop wie in einem Ego-Shooter. Alle werden niedergemäht.

Das mit ihrem gleichnamigen Debüt 2014 einen veritablen Indie-Erfolg hingelegt habende Duo hat viel gehadert, gezögert und rumprobiert, bevor ihr Nachfolgewerk „What Now“ im Frühling dieses Jahres veröffentlicht wurde.

Es ist alles gut gegangen: Mit „Radio“, „Kick Jump Twist“ und „Die Young“ sind wieder Elektro-Pop-Hymnen vom Feinsten dabei. Und genau die sind es, die zusammen mit den altbekannten Darlings vom Debüt das fast ausverkaufte Astra zum Brodeln brachten.

Amelia Meath macht dabei wie eh und je die Vorturnerin, animiert das Publikum, lebt und tobt sich aus, und singt gerne mal über den kratzbürstigen Strang.

Der heimliche Star aber ist Nick Sanborn an seinem DJ-Equipment. Wie ein fleischgewordener Flat Eric zuckt und zappelt er mit langen Armen und ungesund gebeugtem Rücken über seinen Gerätschaften, während er die soundtechnische Grundlage schafft, die Meath mit Gesang und Tanzeinsatz zu verschönern weiß: eingängigste Tanz-Beats für die Liebhaber positiver Sounds.

Tja, und wenn das Tour-Alltag ist, Abend für Abend Glück verbreiten und Liebe vom Publikum empfangen, dann ist’s ja auch kein Wunder, wenn man zum Wonneproppen wird.

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