Sharon Van Etten – Hurt – Nine-Inch-Nails-Cover

Eigentlich sollte Sharon Van Etten bereits seit Mitte Juni im neuen Filmdrama „Niemals Selten Manchmal Immer“ von Eliza Hittman in den deutschen Kinos zu sehen sein. Der Starttermin wurde aufgrund von COVID-19 allerdings vorerst auf den 1. Oktober verschoben.

Die Sängerin spielt in dem Streifen die Mutter der 17-jährigen Hauptfigur Autumn, die schwanger ist und mit ihrer Cousine Skylar aus dem ländlichen Pennsylvania nach New York reist, um dort eine Abtreibung ohne die Einwilligung der Eltern vorzunehmen.

Neben ihrer schauspielerischen Leistung steuert Sharon mit ihrer Single „Seventeen” vom aktuellen Album „Remind Me Tomorrow” (2019) oder dem Non-Album-Track „Staring At A Mountain“ auch musikalische Unterstützung bei.

Nachdem sie bereits mit Josh Homme von Queens Of The Stone Age eine Cover-Version des Nick Lowe-Tracks “(What’s So Funny ‘Bout) Peace, Love And Understanding” aus dem Jahr 1974 geteilt hat, meldet sich Sharon nun für einen guten Zweck erneut mit einer Neuinterpretation zurück.

Als Teil der „Song that Found Me at the Right Time“-Konzertreihe von Sounds of Savings in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Hotline zur Suizidvermeidung Lifeline nahm die Künstlerin ein Cover des Tracks „Hurt“ von Nine Inch Nails auf.

Die Performance teilte Van Etten auf YouTube und erklärte zu Beginn des Videos unter anderem ihre persönliche Geschichte zu dem NIN-Song. Demnach habe sich die Sängerin als stereotypisches mittleres Kind immer missverstanden gefühlt, aber mit „Hurt“ erhielt sie so etwas wie „ein erstes Zeichen dafür, dass [ihr] Bruder versuchte, sich auf einer emotionaleren Ebene mit [ihr] zu verbinden“:

„I was the cliché middle child and always felt misunderstood, and then the oldest brother was the one that I connected to the most with music. When I was learning to play guitar, he gave me a box of cassettes […] by the time ‘Hurt’ came on, I just remember connecting to it so much […] it was like my first sign that my brother was trying to connect with me on a more emotional level.”

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