Über Black Midis 2019 erschienenes Debütalbum „Schlangenheim“ kam die MusikBlog-Review zu dem Urteil: „Es geht auf und ab, hoch und runter und von links nach rechts. Auch der Rest des Albums flutscht einem immer wieder aus der Hand wie ein nasses Stück Seife. Und trotzdem bleibt man am Ball. Man will einfach nichts verpassen.“ Seitdem ist bei der Band Einiges passiert:

Im vergangenen Winter teilte das Quartett zwei Neuinterpretationen von Weihnachtsliedern, Anfang diesen Jahres gab Bassist Matt Kwasniewski-Kelvin bekannt, seiner mentalen Gesundheit wegen eine Pause einzulegen, wobei ihm die restlichen Bandmitglieder ihre volle Unterstützung zusagten.

Im März folgten dann erfreulichere News: Die Band kündigte ihr zweites Studioalbum „Cavalcade“ für den 28. Mai mit der Lead-Single „John L“ inklusive Video an, das laut Band „eine tiefschwarze Komödie darüber ist, was mit den Anführern eines Kultes passiert, wenn ihre Anhänger sich gegen sie wenden.“

Einen Monat später folgte dann die zweite Auskopplung „Slow“. In einem Statement zum Song werden die Lyrics folgendermaßen erklärt: “They tell the story of a young and idealistic revolutionary dreaming of a better world who ends up being shot in the national stadium after a coup d’état.”

Black Midi kündigten zudem letzte Woche an, dass sie eine weltweite Listening Party vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin von „Cavalcade“ abhalten werden. So wird am kommenden Mittwoch, den 26. Mai zum ersten Mal das neue Album in voller Länge auf Youtube zu hören sein.

Bis es so weit ist, kann man sich mit dem dritten Track der Platte, „Chondromalacia Patella“, inklusive Video, die Zeit vertreiben. Der Song sei inspiriert von einer Verletzung, die ein Bandmitglied sich beim Rennen zugezogen habe – der Titel des Songs bezeichnet eine Kniescheibenerkrankung. Beim Video zum hektischen Song führte Vilhjálmur Yngvi Hjálmarsson Regie.

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