+++Maeckes+++

Der 1. September ist meteorologischer Herbstanfang – und auch Grund zur Freude für Maeckes-Fans in München: Am Mittwoch spielt der Rapper am Backstage eine Show unter freiem Himmel.

Zum ersten Mal gibt es das Livekonzept “Maeckes und die Gitarre” Open Air: Anders als seine typischen Rap-Konzerte zeigt sich der Stuttgarter angreifbar in ungewohntem musikalischem Terrain, nur mit einer Akustikgitarre und seiner Stimme.

Maeckes gibt selbst zu, dass er nicht der beste Gitarrist und Sänger ist. Ohne seine Begleitband, die Katastrophen, setzt er sich trotzdem ins Freie, spielt sich frei und gibt sich humorvoll, ernst, tief traurig und authentisch.

Im Juni erschien das aktuelle Album des Mitglieds von Die Orsons. “Pool” hat laut MusikBlog-Review das bisher einzigartigste Solo-Material der Rap-Combo zu bieten: “Von Politik zu Selbstzweifeln, von schmalzigen Streichern zu panischen Diskobeats oder japanischem Autoradio.”

+++Alice Phoebe Lou+++

Am 20. September erhält dann twangiger, gitarrenlastiger Dream-Pop Einzug in München: Alice Phoebe Lou bespielt das Technikum.

Mitten ins Herz des Werksviertels bringt die gebürtige Südafrikanerin und jetzige Wahlberlinerin neue Songs aus ihrem schillernden LoFi-Kosmos zwischen Folk, Art-Pop und Retro-Chique, der mal charmant-schön wabert oder mit verschmitztem Lächeln daherstolzieren.

Ihr aktuelles Album “Glow” brachte die Musikerin im März heraus. Laut MusikBlog-Review ist ihre dritte Studioplatte so persönlich und in sich gekehrt, dass es fast erdrückend scheint: “Ein Album, das manchmal so reizentzogen, introspektiv und schwerelos daherkommt, als wäre es in einem U-Boot produziert worden.”

+++Munich Rocks!+++

Anderthalb Wochen später zeigt sich die lokale Szene bei freiem Eintritt von ihrer besten Seite: Bei der Konzertreihe “Munich Rocks!” geben sich am 30. September drei Münchener Acts die Ehre in ihrer eigenen Stadt, genauer gesagt in der Muffathalle.

Bei der neuen Ausgabe sind diesmal bekannte Gesichter zu sehen: Da wäre einmal Laura Glauber alias Lauraine. Die MusikBlog-Newcomerin hatte erst kürzlich ihre Debüt-EP noch für dieses Jahr angekündigt und mit “Drowning In Flames” letztes Jahr ihre erste düstere, mit R&B durchtränkte Synth-Pop-Vorabsingle veröffentlicht.

Ebenfalls als MusikBlog-Newcomer sind Color Comic mit im Line-Up, die letztes Jahr mit der Single “It’s What You Want That I Don’t Have” voran ihre im vergangenen Herbst ihre EP “Aqua” herausbrachten, die mit dezent tanzbarem, groovigem Indie-Pop und lässigen Disco-Vibes aufwartet.

Die dritte Band im Bunde sind The Charles, die wie aus der Zeit gefallen zu sein scheinen: Man muss zweimal hinhören, denn das Quartett klingt eins zu eins wie eine Garage-Rock-Band aus den 60ern. Frühe Blue Öyster Cult, frühe Kinks, frühe Animals – The Charles klingen wie alle 60s-Bands, als sie noch grün hinter den Ohren und ungezähmt waren.

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