Nathaniel Rateliff hat ein neues Album mit seiner Band The Night Sweats angekündigt und mit “Survivor” eine erste Vorabsingle veröffentlicht. “The Future” erscheint am 5. November via Stax und ist bereits die dritte Platte des Sängers mit der Backing-Band.

Das Album entstand in Denver, Colorado in Rateliffs eigenem Studio. Als Produzent fungierte Bradley Cook, der sich in der Indie-Szene mit Produktionen für Bon Iver, Kevin Morby und The War On Drugs einen Namen gemacht hatte.

Ebenfalls war das Produzenten-Trio R.M.B., bestehend aus Rateliff selbst, Night-Sweats-Schlagzeuger Patrick Meese und James Barone von den Dream-Pop-Größen Beach House, an den Arbeiten zu “The Future” beteiligt.

Außerdem sind bereits Gastauftritte von Jenny Lewis, Amelia Meath von Sylvan Esso und Lucius-Sängerin Jess Wolfe bestätigt.

Letztere war bereits auf dem 2018er Vorgänger “Tearing At The Seams” von Nathaniel Rateliff And The Night Sweats zu hören, das laut MusikBlog-Review die Symbiose aus nostalgischem Retro-Soul und modernen R&B-Vibes darstellt: “Alles funktioniert auf dem Zweitlingswerk: die Band harmoniert perfekt miteinander, die Songs sind leidenschaftlich und die Fans werden nicht enttäuscht sein.”

Rateliffs aktuelles Soloalbum “And It’s Still Alright” erschien 2020. Dessen markanter akustischer Americana-Sound behandelte laut MusikBlog-Review die Themen Trauer und Trennung auf eine berührende Art und Weise: “Grün ist die Farbe der Hoffnung, so sagt man. Auf dem Plattencover des dritten Solowerkes dominiert Grün. Und, Musik kann heilen – und das beweist das neueste Werk.”

Mit “Survivor” frönt der Musiker mit seiner Begleitband wieder souligen Klängen mit einer nostalgischen Produktion, die schon in den ersten Sekunden Erinnerungen an legendäre Motown-Aufnahmen aufkommen lassen.

Der Song ist pointiert, zumeist auf das Äußerste reduziert und bricht lediglich im Chorus mit lauten Bläsern aus, die sich sonst eher zurückhaltend zeigen – die Band geht auf im spannenden Dynamik-Spiel.

Gelegentlich lugt Rateliff in Richtung LoFi-Garage-Rock mit seinem Gesang – man merkt dem Musiker die Leidenschaft an, wenn er sich in bestimmten Momenten mit lautem, verzerrten Gesang ohne soulige Zurückhaltung verliert.

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