La Luz – Oh, Blue – Neues Video

La Luz haben mit der Single “Oh, Blue” einen weiteren Vorabsong ihres kommenden, selbstbetitelten Albums veröffentlicht.

Das vierte Album der Surf-Rock-Band um Frontfrau Shana Cleveland erscheint am 22. Oktober via Hardly Art, im Juli hatte das Trio die Platte mit der ersten Single “Watching Cartoons” angekündigt.

Seitdem veröffentlichte die Band auch die Vorabsongs “In The Country”, “The Pines”, “Here On Earth” und “Metal Man”.

Vorgänger von “La Luz” und aktuelles Album ist “Floating Features” von 2018, das laut MusikBlog-Review den Surf-Noir-Sound der Band aus Los Angeles weiter vertieft: “Hinter tiefen Schichten zerplatzter American-Dreams und Keyboard-Akkorden gniedeln Surf-Gitarren gekonnt und schwungvoll um allerlei Kurven. La Luz, gerade auf ihrem dritten Album, sind keine sorglose Sonnenschein-Band.”

Im Mai nächsten Jahres kommen La Luz ebenfalls für vier Konzerte auf Deutschland-Tour, präsentiert von MusikBlog.

Laut Cleveland ist “Oh, Blue” ein Song über die Tagträumerei, die sie gerade während der langen Autofahrten bei Touren befällt: “Mit diesem Song wollte ich das süße, verwirrende Gefühl vermitteln, zu reisen und jeden Tag an einem anderen Ort aufzuwachen, während ich zutiefst verliebt bin und diese Art von Parallelleben in meinem Kopf lebe.”

Und tatsächlich ist die Single eines der verträumtesten Werke der Band: Als romantische Slowdance-Nummer schmiegt sich der Song wohlig-warm an und lässt sofort an eng umschlungene Paare in der Abschlussball-Szene eines Teenie-Films denken.

Ein sehr dezentes Schlagzeug wird dabei nur von einzelnen verwaschenen Gitarren-Akkorden begleitet, während Cleveland tieftraurig über endlose Straßen und Sehnsüchte nach geliebten Menschen singt.

Später treten sogar Doo-Wop-Hintergrundgesänge auf, die tatsächlich weniger Schmalz, sondern Emotionalität in den Song tragen. Ein scharfes Gitarren-Solo durchsticht die getragene, mäandernde Stimmung von “Oh, Blue”.

So entschleunigt wie der Track selbst ist auch das dazugehörige Video, das die Band selbst drehte: Die Frontfrau sitzt nur mit einer Gitarre vor einem bunten Hintergrund aus riesigen Stoffblumen.

Der Clip wirkt wie ein Gitarren-Tutorial, Cleveland singt den Song direkt in die Kamera und schlägt dabei die wenigen Akkorde an – zum klimatischen Solo zoomt das Bild extrem nah heran, um die Spielweise genau einzufangen.

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