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Charli XCX – Live in der Olympiahalle, München

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Die MusikBlog Redakteure haben bekanntlich keine Scheuklappen auf und deshalb einen breiten Musikgeschmack. Charli XCX kennen wir bereits seit 2008, als sie ihre beiden, mittlerweile längst vergriffenen, EPs „!Franchesckaar!“ und „Emelline/Art Bitch“ in UK veröffentlichte und sie hierzulande noch völlig unbekannt war. Diese EPs waren ein kleiner Meilenstein des Indie-Female-Elektro-Pop und deswegen passt Charli XCX noch in diesen feinen Blog, auch wenn sie mit ihrem neuen Album „Sucker“ bereits auf dem Weg zum Mainstream-Pop ist.

Gestern war Charli XCX als Support für Katy Perry in der Olympiahalle München. Katy Perry ist eine amerikanische Popsängerin und Songwriterin, die in den USA bereits erste Erfolge feierte und auch in Europa kurz vor dem Durchbruch steht.

Unter den Zuschauern sind erwartungsgemäß überwiegend ältere, bärtige….  sorry, kleiner Scherz. Natürlich ist das Publikum zu 99% weiblich, wobei ca. 90% Teenager-Mädchen sind und 9% ihre begleitenden Mütter. Die männlichen 1% sind Bravo-Redakteure, Fotografen und Security-Leute.

Ziemlich pünktlich, wie es sich für eine Vorband gehört, beginnt Charli XCX und startet ein Feuerwerk aus ihren Hits des aktuellen und vorherigen Albums. Sie trägt einen engen, spacigen Anzug in Silber, die sie flankierenden Show-Gitarristinnen tragen glitzernde Engelskostüme.

Charli ist ständig von einer zur anderen Bühnenseite unterwegs und feuert das Publikum an, mitzutanzen und vor allem die Arme zu heben und hin und her zu schwenken, was natürlich von den Zuschauern auch befolgt wird. Schön sind auch ihre zweimaligen Sitztanz-Einlagen, bei denen sie auf der Bühne in Schneidersitzposition ihren Oberkörper wild von links nach rechts bewegt und ihre langen Haare dabei wedelt.

Das Ganze wirkt ein bisschen wie eine große Aerobic-Show und ist natürlich nicht so intim wie noch ihr Auftritt auf dem Reeperbahnfestival vor 2 Jahren. Es wirkt auch, als hätte sich Charli XCX in ihren Posen vielleicht etwas zuviel von ihren Vorbildern wie dem nach ihr folgenden Haupt-Act und anderen ihrer Kundinnen abgeguckt. Irgendwie fehlt das Kratzbürstige, Rohe und der leicht-alternative Einschlag, welches sie in ihrer Musik ja immer wieder sucht, wie sie uns erst kürzlich erzählte. So degradiert sie sich völlig zu Unrecht zum reinen Support und nach einer halben Stunde endet die Performance mit dem Hit „Boom Clap“ bereits.

Daher unser Rat: Liebe Charlotte. Wir mögen dich. Sehr. Und du darfst auch gern weiterhin für Katy, Britney, Rita usw. Kinder-Pop Songs schreiben. Aber bitte behalte deinen Stil und versuche, anders zu klingen und nicht, den weichgespülten Sound der großen Soft-Pop Ladies aus den USA nachzuahmen. Und ab jetzt bitte nur noch Headliner-Shows.

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