Andreya Casablanca und Laura Lee, besser bekannt als Gurr, lernten sich 2012 beim Studium der Nordamerikastudien in Berlin kennen und beschlossen, gemeinsam Musik zu machen.

2016 veröffentlichte das Duo ihr Debütalbum „In My Head“ und gibt als musikalische Inspirationsquelle unter anderem JEFF the Brotherhood und The Stone Roses an.

Die darauffolgenden Jahre standen ganz im Zeichen von internationalen Auftritten und Festivals. Gurr spielten unter anderem auf dem SXSW, The Great Escape, Kosmonaut oder Blue Balls Festival, unterstützten Kraftklub auf ihrer „Keine Nacht für Niemand“-Tour und eröffneten beim PULS Open Air 2018 mit ihren Songs sogar die Main Stage.

Vor knapp eineinhalb Monaten kündigte die Riot-Grrrl-inspirierte Band auf Facebook drei Jahre nach ihrem ersten Studioalbum nun eine neue EP an.

„She Says“ heißt das neue Mini-Album und erscheint am 5. April via AWAL/Rough Trade.

Die kommende EP wurde von Mathew Molner produziert, der sich auch für das Erstlingswerk „Human Ceremony“ (2016) von Sunflower Bean verantwortlich zeichnet.

Gurr fanden die Mischung aus Retro- und Modern-Sound so interessant, dass sie die amerikanische Indie-Rock-Band auf dem Latitude Festival auf den aktuell in New York lebenden Produzenten ansprachen, um auch ihren neuen Songs „mehr Raum“ zu verleihen:

„As we liked how it sounded retro and modern, they connected us with Mathew and we brought him to Berlin to record with us […] we definitely wanted to have a little bit more room for the production in these songs. We were adding guitars, small synth lines and sounds after laying down the basic tracks“, verriet Casablanca gegenüber der Presse.

Nach dem Titeltrack holte sich das Berliner Duo für das Musikvideo zu ihrer zweiten Singleauskopplung „Zu Spät“ Ärzte-Mitglied Bela B mit an Bord. Der Schlagzeuger mimt im Clip den ehemaligen Fernseh- und Radiomoderator Jürgen Domian in seiner Telefon-Talk-Sendung „Domian“.

Als dritte Vorabsingle gibt es seit gestern nun „Fake News“, das laut Gurr eine direkte Antwort auf die vergangene und aktuelle politische Lage ist. Die Idee zum Track kam der Band bei ihrem BBC-Besuch, als sie am Newsroom des Radiosenders vorbeigingen: Ein fensterloser Raum, in denen Leute sitzen, die die Welt mit Nachrichten füttern, die sie selbst nicht sehen können.

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