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The Chemical Brothers feat. Beck – Wide Open – Der Verschwindibus

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Die Chemical Brothers. Egal, ob ihre Tracks rumsen oder zischen – die Videos sind immer ein Hingucker. Siehe die Highlights des letzten Jahres: „Go“ mit der damenhaften Elektro-Lok. Plus der postapokalyptische Wüstenwetzer „Sometimes I feel So Deserted“. Und nun? „Wide Open.“ Ebenfalls vom Album „Born In The Echos“. Eine junge Dame löst sich in ihre digitale Bestandteile auf. In Echtzeit. Beim Tanzen. Jar Jar Binks: „Du Güte gut! Was ich da reden?“

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Was lernen wir?

1) Nicht sofort mit der Tür ins Haus fallen. Der Clip beginnt wie jeder x-beliebige „Flashdance“-Fummel: Ein flottes Tanzmariechen trainiert in einem abgeratzten Bunker-Bude. Erst nach und nach macht das Mädel den digitalen Abgang. Altväterliches Sprichwort: „Wer subtil ist, dem entfallen die Hosen.“ Jenseits der Donnerkuppel: Sia feat. Shia LaBeouf.

2) Kunst kommt von Können. Die Effekt-Crew von The Mill bastelte ein komplettes CG-Modell der Tänzerin Sonoya Mizuno und verwob den digitalen Maschen-Draht in fitzeliger Kleinstarbeit mit der Echtzeit-Performance. Martin Heidegger: „Entfernen besagt ein Verschwindenmachen der Ferne, das heißt der Entferntheit von etwas, Näherung.“ Mein Körper der Flummi: Zola Jesus.

3) Realismus ist die künstlerische Wiedergabe des Lebens. Dadurch, daß das Video aus einer einzigen, kontinuierlichen Einstellung besteht, wirkt die irre Verwandlung der Ballerina viel glaubhafter. Charlie Brown: „Das Leben ist voller Möglichkeiten, aber du kriegst nie eine.“ Die Macht erwacht: Fraktus.

4) Der Mensch ist nur ein Glied in der Kette der Evolution. Was kommt danach? Die supersmarte Ameise? Roboter? Künstliche Intelligenz? Oder doch tanzende Maschendraht-Skelette? Mark Twain: „Man muss die Tatsachen kennen, bevor man sie verdrehen kann.“ Ex-Machina (mit Dekolleté): Muse.

5) Eines Tages sind wir alle futsch. Verschwindibus ahoi! „Wide Open“-Gastsänger Beck Hansen: „Heute Abend ist die Stadt voller Leichenhallen. Und alle Toiletten laufen über. Einkaufszentren kommen aus den Wänden kommen und wir gehen zu Fuß aus dem Dünger. And that’s why I pay no mind.“ Schande des Dschungels: Tame Impala.

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