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Foals – Neue CCTV-Sessions und neues Album

Mit der überraschenden Veröffentlichung von „Collected Reworks Vol. I“ (2020) starteten Foals im Juni letzten Jahres das Release einer dreiteiligen Remix-Reihe, die ausgewählte Neuinterpretationen ihrer Songs von verschiedenen Künstlern enthält.

Nachdem Teil zwei im August 2020 mit unter anderem einer Mura-Masa-Version des Songs „Night Swimmers“ erschienen ist, vervollständigte nur wenige Monate darauf die dritte und letzte Ausgabe mit überarbeiteten Foals-Songs von Totally Enormous Extinct Dinosaurs oder Kieran Hebden aka Four Tet das Remix-Paket.

Nun haben Foals eine Reihe neuer “CCTV Sessions” zu ihren 2019er Alben „Everything Not Saved Will Be Lost“ (Part 1 und Part 2) auf YouTube geteilt. Entstanden unter der Regie von Kit Monteith, sind die Musiker aus Oxford zu sehen, wie sie neue Versionen der Lieder „Exits“, „Neptune“, „Sunday“ und „Dreaming Of“ von ihren jüngsten LPs spielen.

Die Band veröffentlicht bereits seit ihrem dritten Studioalbum „Holy Fire“ (2013) immer wieder Studio-Sessions dieser Art, bei denen sie ihre Albumsongs laut Frontmann Yannis Philippakis „mit alten Drumcomputern und Tape-Loops auf eine abgespeckte, etwas elektronischere und Lo-Fi-Art [präsentiert]“ und dabei von Überwachungskameras, den in UK so genannten CCTV (Closed Circuit Television) Kameras, aufgenommen wird.

Hier geht es zur kompletten „CCTV Sessions“-Playlist. Außerdem werden die neuen Versionen ab sofort auch Teil der digitalen Ausgabe von „Everything Not Saved Will Be Lost“ sein.

In einem Interview mit dem NME verriet Sänger Yannis zudem, dass die Band aktuell an neuem Material arbeite:

„I wouldn’t say that the oven has reached its proper temperature yet, but the ingredients are being gathered in the kitchen […] we’ll start making a record this year, but I don’t know when it will be ready.“

Während Künstlerkollegen wie The Flaming Lips mit ihren Space Bubble Konzerten bereits einen pandemiegerechten Weg gefunden haben Live-Shows zu spielen, erklärte der Foals-Frontmann, weshalb ein „sozial distanziertes Konzert“ eher weniger praktikabel für die Band sei:

„I don’t know how practical it would be for us to do a socially distanced show. A lot of what’s great about the Foals shows is people coming together en masse and it being something that feels unimaginable right now, which is just a big, sweaty congregation.“

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