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All We Are – Honey – Glibber-Tee mit David Lynch

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Luis Buñuel: „Film ist eine wunderbare und gefährliche Waffe, wenn ein freier Geist ihn handhabt.“ Wer erinnert sich nicht an das letzte surreale Video unserer Liverpooler Freunde All We Are? Endlich gibt es Nachschub. Und – Hurra! – der Clip zum psychedelischen Funk-Boogie von „Honey“ ist sogar noch verstörender als sein Vorgänger! Heinrich Seidel: „Hänschen wollte jagen gehen, hatte kein Gewehr. Sah er einen Besen stehen: Herz, was willst du mehr?“

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Was lernen wir?

1) Wichtig für ein gutes Musikvideo: packender Anfang, einprägsames Ende und dufter Mittelteil. Walther Rathenau: „Das Größte und Wunderbarste ist das Einfachste.“ Der Papst wird evangelisch: Stereophonics.

2) Regisseur Stephen Agnew beginnt den Clip mit einer schnellen Naturmontage: Wasserfall, Wolken, Berge, Mond. Obacht: Dem Motiv des Fliessens werden wir gegen Ende des Videos wieder begegnen! Manfred Hinrich: „Abschied, die Tür zur Zukunft.“ Der radelnde Haifisch: Courtney Barnett.

3) Schick & old school: Musikvideos im klassischen Ur-Kinoformat 4:3. Thomas Alva Edison: „Ich bin fest davon überzeugt, daß es für den Tonfilm einen Markt gibt.“ Space is the place: Alabama Shakes.

4) Doppelschick: Elegant komponierte Stilleben und Porträtaufnahmen in Honigfarben. Oscar Wilde: „Ein ewig heiterer Gesichtsausdruck ermüdet uns auf Dauer weit mehr  als ein ständisches Stirnrunzeln.“ Schwarzweiss ist die Haselnuss: Editors.

5) Achtung: Leitmotiv! Beachten wir die vielen edlen Blumenarrangements. Blumen – Blüten – Honig! Karel Gott: „Kleine, freche, schlaue Biene Maja!“ Sirene im Nebel: Princess Chelsea.

6) Schockschwerenot! All We Are spielen mit unseren Sehgewohnheiten: Linst die blonde Lady doch tatsächlich direkt in die Kamera! Goethe: „Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt.“ Sex und Zen: Owen Pallett.

7) Die Protagonisten setzen seltsame, geflochtene Kopfbedeckungen auf. Heidnisches Fruchtbarkeitsritual oder ulkiger Bastelspaß?  Die coole Kombi aus bürgerlicher Behaglichkeit und verstörendem Bilderzauber gemahnt an Schrull-Meister David Lynch. All We Are: “Honey, you’ve got to feel it with somebody!“ Gruselkult der Waldschratbrut: Everything Everything.

8) Es fliesst das süsse Gelb! Der glibberige Höhepunkt. Unser Beileid gilt den Reinigungskräften vor Ort. Sprichwort: „Wer trübe Fenster hat, dem erscheint alles grau.“ Ende Gelände: Florence + The Machine.

9) In der Kürze liegt die Würze. Konfuzius: „Popmusik – Die Kunst in 3 Minuten alles zu sagen.“ Nackt unter Schlangen: Francesca Belmonte.

10) Einprägsames Ende: Steht da doch glatt ein gespenstischer Heini mit Betttuch unter der Laterne! Frohes Gruseln! Heather Langenkamp in „Nightmare On Elm Street“: „Wenn nur meine bösen Träume nicht wären!“ Federviech am roten Draht: Fraser A. Gorman.

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