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Garbage – The Chemicals (Credit: Sophie Muller)

Garbage – The Chemicals – Schmuddelkinder

Nostalgie-Brille auf! Garbage sind wieder im Lande! Wir erinnern uns: Die Midneunziger-Supergroup des slicken Alternative-Pops mit Nirvana-Produzenten Butch Vig und Frontfrau Shirley Manson (in den 2000ern als Terminatrix in der TV-Show „The Sarah Conor Chronicles“ unterwegs). BAP: „Verdamp lang her!“ Wie war das noch mit dem 2012er Comeback „Not Your Kind Of People„?  Und was brutzeln die Damen und Herren heute? Player an:

Die große MusikBlog-Video-Analyse (MuBloVidA)

Was passiert?

Zurück in Zukunft – Teil II. Gestern ist heute. Sieht ja fast genauso aus wie die ratzigen New Wave- und Punk-Pinten in den 1980ern! Fühlt sich auch so an: Tanzen, pogen, knutschen, spucken (juhu!) und zugedröhnt in die Weiten des Kosmos starren. Clever: Garbage überlassen jungen Party People den Dancefloor und beschränken sich auf die Hintergrund-Beschalle.  Johann Wolfgang von Goethe: “ Wenn man alt wird, muß man zeigen, daß man noch Lust zu leben hat.“  Immer an der Wand lang: David Bowie.

Wie passiert’s?

Doku-Style in full effect! Hat Musikvideo-Veteranin Sophie Muller (von Eurythmics bis Rihanna alles im Boot) tatsächlich die Zeit zurückgedreht? Fleckiger Schwarzweiß-Look, dreckiges Basement, wilde Handkamera. Dr. Honigtau Bunsenbrenner: „Willkommen im Muppet-Labor, wo die Zukunft schon heute gemacht wird.“ Velvet Underground & Nico: „And what costume shall the poor girl wear to all tomorrow’s parties?“ Ich gegen Ich: Hot Chip.

Warum passiert’s?

Darum! Denn Rock & Roll is here to stay. Beastie Boys forever: „You gotta fight for your right to party!“ : „Der italienischer Naturphilosoph Giordano Bruno: „Jedes Fundament ist gut, wenn das Gebäude sich bewährt.“ Gorillas im Nebel: King Tuff.

Wohin geht die Reise?

Zum unendlichen Spaß, Ins heimelige Retrohausen. Platzt mittlerweile aus allen Nähten. Fummel-Alarm! Ernst Festl: „Die gute alte Zeit wird in Zukunft noch älter und besser.“ Gebt uns Orgien: Koudlam.

Was gehört ins Köfferchen?

Lederjacke, Dosenbier, Kajal-Stift, Kassetten-Walkman, Zauberwürfel, Kondome, gute Laune. Und jede Menge Chemicals. Der römische Epigrammdichter Marcus Valerius Martial: „Doppelt lebt, wer auch Vergangenes genießt.“ Blut, Sex, Mystery: Bryan Ferry.

Führende Waschmaschinenhersteller sind der Meinung:

„Dreck ist chemisch reine Substanz am falschen Ort.“ (aus einem Physikbuch). Aristoteles: „Es leben die Schmuddelkinder!“ Bröselbesen-Report: Mumford And Sons.

Sonst noch was?

Schampus und Salzstangen raus! Garbage feiert am 31. Oktober mit einem exklusiven Konzert im Kölner Palladium den zwanzigsten Jahrestag ihres legendären Debütalbums „Garbage“. Da haste Töne!

Garbage „20 Years Queer“
31.10.2015 Köln | Palladium
Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 20:00 Uhr

 

Kommentare

  1. […] a) Muse. b) DMA’s. c) Garbage. […]

  2. […] 1) Tocotronic: “Man kann den Erwachsenen nicht trauen.” Aha. Eine zugespitzte Fortsetzung des alten Hippie-Schlachtrufs ” Don’t trust anybody over 30.” Die Herren von Toc, teilweise in Milde ergraut, überlassen Jugendlichen die Clip-Action und beschränken sich aufs gemächliche Abrocken in hohen, lichten Räumen. Kalenderspruch: “Alt wird man von selbst. Erwachsen werden erfordert etwas mehr Einsatz.” Schmuddelkinder: Garbage. […]

  3. […] Caribou. b) Garbage. c) […]

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